Enger Basisdurchmesser
Die Brustbasis ist horizontal und/oder vertikal eingeengt, die Brust wirkt schmal und nach vorne herausgezogen statt breit aufsitzend.
Bei der tuberösen Brust engt ein fibröser Konstriktionsring die Brustbasis ein. Das Drüsengewebe weicht nach vorne in den Warzenhof aus, die Unterbrustfalte steht zu hoch. Die Korrektur beginnt deshalb immer mit der Ringbandspaltung – ergänzt um Eigenfett, ein Implantat oder beides.

Die Ausprägung reicht von einer diskret eingeengten Basis bis zur ausgeprägten einseitigen Fehlbildung. Wir beurteilen jede Seite getrennt.
Die Brustbasis ist horizontal und/oder vertikal eingeengt, die Brust wirkt schmal und nach vorne herausgezogen statt breit aufsitzend.
Ein fibröser Ring am Übergang zur Brustwand behindert die Ausdehnung des Drüsengewebes – das Gewebe weicht nach vorne in den Warzenhof aus.
Drüsengewebe drängt in den Areolakomplex, der Warzenhof wölbt sich vor und erscheint vergrößert („Rüsselbrust“).
Die Unterbrustfalte liegt zu hoch, der untere Brustpol ist unterentwickelt und muss operativ neu definiert werden.
Sehr häufig sind beide Seiten unterschiedlich stark ausgeprägt – bis hin zur einseitigen Fehlbildung. Die Planung erfolgt daher immer seitengetrennt.
Die Fehlbildung fällt meist in der Pubertät auf und ist für Betroffene stark belastend. Sie ist keine Frage von Größe oder Ästhetik allein, sondern eine Formstörung mit Krankheitswert.
Informationen zu Verlauf, Verfahren und Risiken ersetzen keine persönliche Aufklärung. Welche Kombination bei Ihnen sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam nach Untersuchung.
Alle Varianten beginnen mit der Ringbandspaltung und dem Auffalten des Drüsengewebes. Der Unterschied liegt darin, woher das Volumen kommt.
Der konstriktive Ring wird von innen gespalten und das Drüsengewebe aufgefaltet („scoring“). Das entstehende Volumen wird mit körpereigenem Fett aus Bauch, Flanke oder Oberschenkel aufgebaut.
Nach Spaltung des Rings wird ein anatomisch oder rund geformtes Implantat eingebracht, um Basisbreite und unteren Pol in einem Schritt zu definieren.
Das Implantat schafft die Grundform, das Eigenfett kaschiert Ränder, füllt den oberen Pol und korrigiert Restasymmetrien – „composite“-Rekonstruktion.
| Verfahren | Ring + Eigenfett | Ring + Implantat | Ring + Implantat + Eigenfett |
|---|---|---|---|
| Geeignet bei | milder bis moderater Ausprägung, ausreichendem Fettdepot | schmaler Basis, wenig Drüsengewebe, klarem Volumenwunsch | ausgeprägter Fehlbildung, deutlicher Asymmetrie |
| Fremdmaterial | kein Fremdmaterial | Implantat | Implantat + Eigenfett |
| Volumengewinn | moderat, ggf. in zwei Sitzungen | deutlich, planbar | deutlich, feinjustiert |
| OP-Dauer | ca. 2–3 Std. | ca. 2–2,5 Std. | ca. 3–4 Std. |
| Betäubung | Vollnarkose | Vollnarkose | Vollnarkose |
| Aufenthalt | ambulant bis 1 Nacht | meist 1 Nacht | meist 1 Nacht |
| Besonderheit | Kompression auch der Entnahmestelle | Kapselfibrose möglich, Kontrollen im Verlauf | kombinierte Nachsorge beider Verfahren |
Angaben sind Erfahrungswerte und können im Einzelfall abweichen.
Die Korrektur der tuberösen Brust ist häufig ein zweistufiges Konzept – das planen wir von Anfang an transparent mit ein.
Vermessung von Basisbreite, Warzenhofdurchmesser, Höhe der Unterbrustfalte und Drüsenverteilung – seitengetrennt und fotodokumentiert.
Gemeinsame Entscheidung zwischen Eigenfett, Implantat oder Kombination – inklusive Aufklärung über Volumenerhalt, Zweitsitzung und Implantatnachsorge.
Über einen Zugang am Warzenhofrand oder in der Unterbrustfalte wird der konstriktive Ring gespalten, das Drüsengewebe aufgefaltet und der untere Pol freigegeben.
Lipofilling in mehreren feinen Schichten und/oder Implantateinlage, Absenken der Unterbrustfalte, Korrektur der Areolaherniation.
Kompression, Kontrolle des Fettüberlebens nach drei bis sechs Monaten. Eine geplante zweite Lipofilling-Sitzung ist ausdrücklich kein Misserfolg, sondern Teil des Konzeptes.
Medizinisch handelt es sich um eine Fehlbildung des Brustdrüsenkörpers mit konstriktivem Ring, hochstehender Unterbrustfalte und Herniation des Warzenhofs. Die Korrektur ist damit eine formrekonstruktive Operation – sie unterscheidet sich technisch klar von einer reinen Brustvergrößerung.
Die Korrektur erfolgt durch unser Team aus Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie in der Privatpraxis am Kölner Stadtwald – mit dem gleichen chirurgischen Anspruch, den wir aus der rekonstruktiven Brustchirurgie mitbringen.
Geht es Ihnen um Form und Volumen ohne medizinische Indikation – etwa um eine reine Vergrößerung oder Straffung? Diese ästhetischen Eingriffe führen wir mit demselben Team unter unserer Marke JugendLiebe durch.
Volumenaufbau mit Implantat oder Eigenfett – als ästhetische Wunschbehandlung ohne medizinische Indikation.
jugendliebe.deStraffung bei Hängebrust nach Schwangerschaft, Stillzeit oder Gewichtsabnahme, auf Wunsch mit Volumenaufbau.
jugendliebe.deReduktionsplastik als Selbstzahlerleistung, wenn keine medizinische Indikation dokumentiert werden soll.
jugendliebe.deWir vermessen beide Seiten, besprechen Ringbandspaltung, Volumenquelle und Etappenplanung – von Frau zu Frau, in Ruhe.